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Einrichtungen schließen sich zusammen

22. Mai 2013

Netzwerk für Senioren

Mehrere gemeinnützige Einrichtungen auf der Schönau wollen in der Seniorenarbeit künftig enger zusammenarbeiten und haben sich deshalb zum Netzwerk „Älter werden auf der Schönau“ zusammengeschlossen. Das Netzwerk möchte die vielfältigen Hilfs- und Freizeitangebote für Senioren im Stadtteil bekannter machen. Deshalb beschäftigt es sich damit, welche Angebote noch fehlen und wie sich die Anbieter besser miteinander vernetzen können. Neben den bisherigen Teilnehmern sind weitere Institutionen aus der Seniorenarbeit eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen. Das nächste Treffen findet am Freitag, 24. Mai, ab 10 Uhr im MVZ-Nierenversorgungszentrum (Johann-Schütte-Str. 7) statt. Nähere Informationen unter Telefon 0621 / 7 88 92 50. zg © Mannheimer Morgen / Mittwoch, 22.05.2013 (http://www.morgenweb.de/mannheim/stadtteile/schonau/netzwerk-fur-senioren-1.1042218)  

Netzwerk verschiedener Organisationen möchte älteren Bürgern gesammelte Angebote präsentieren Senioren sollen Übersicht erhalten

Von unserer Mitarbeiterin Meike Fischer Für Senioren auf der Schönau gibt es zahlreiche Angebote. Doch oftmals wissen viele ältere Menschen darüber gar nicht Bescheid. Das Projekt „Netzwerk Senioren Schönau“ will sich dieses Problems in Zukunft annehmen. Gemeinsam versuchen das Caritas-Quartierbüro Schönau, die AWO, die evangelische Gemeinde Schönau, die Ärztin Justine Warzok und der Sozialverband VdK übersichtlich über die unterschiedlichen Angebote ihrer Einrichtungen zu informieren. Zum dritten Mal trafen sich daher nun Vertreter der verschiedenen Organisationen. Während sich bei den ersten Treffen erst noch ein Überblick über alle Senioren-Angebote im Stadtteil geschaffen werden musste, ging es nun bereits schon um die konkrete Umsetzung des Vorhabens. „Nicht einmal die einzelnen Akteure haben einen Überblick über alle Angebote und Veranstaltungen, die im Stadtteil stattfinden“, bedauerte Reingard Cuba Ramos vom Caritas-Quartierbüro. Eine stärkere Vernetzung der einzelnen Träger wäre daher ein Vorteil sowohl für die Veranstalter als auch für die Schönauer Senioren. Um den Senioren bessere Information zu bieten, soll es ab Mitte des Jahres einen Flyer geben, in dem über alle Veranstaltungen der Netzwerk-Partner informiert wird. In Wartezimmern, Gemeinden und anderen Einrichtungen soll dieser dann in Umlauf gebracht werden. „Vor allem zwei Ziele wollen wir mit dem Netzwerk erreichen. Zum einen möchten wir die vielen Angebote bekannter machen. Zum anderen möchten wir auch die Menschen mitnehmen, direkt ansprechen und Kontakte anbahnen“, erklärte Reingard Cuba Ramos. Denn oftmals sei das Problem gar nicht, dass die älteren Menschen nicht wissen, was stattfindet. Viele würden sich einfach nicht trauen, neu zu einer Gruppe dazuzustoßen. Auch gemeinsame Veranstaltungen der Netzwerker soll es in Zukunft geben - beispielsweise den Schönauer Gesundheitstag am 26. Oktober. Vorträge zu medizinischen Themen und Informationsstände sollen an diesem Tag alle Schönauer ins Siedlerheim locken. Interessierte am Netzwerk-Projekt sind am Freitag, 7. Juni, um 10 Uhr zum nächsten Treffen der Projektgruppe im Medizinischen Versorgungszentrum Schönau (Johann-Schütte-Straße 7) eingeladen. Die Vertreter der verschiedenen sozialen und medizinischen Einrichtungen auf der Schönau bei einem ihrer Treffen. © mefi © Mannheimer Morgen / Mittwoch, 29.05.2013 (www.morgenweb.de/mannheim/stadtteile/schonau/senioren-sollen-ubersicht-erhalten-1.1052505)